Unfälle

Zahnunfall

Ist durch ein Unfall ein Zahn abgebrochen, stark gelockert, verschoben oder herausgeschlagen, rufen Sie uns sofort auf 052 242 32 22 an. Ausserhalb der Praxisöffnungszeiten benützen Sie bitte die Notfallnummer 052 202 65 65 (Winterthur). Abgebrochene Zahnstücke bitte in Wasser, ausgeschlagene Zähne in eine Zahnrettungsbox (in Apotheken erhältlich) oder kalte Milch einlegen.

Zahnschmerzen

Bei starken Zahnschmerzen bitten wir Sie, nicht bis in die Abendstunden zu warten, sondern während der Praxisöffnungszeiten für einen Termin anzurufen. Eine Schmerz- oder Blutstillung kann in der Regel schnell erreicht werden, so dass allfällige Folgetermine ihrem Terminkalender gerecht geplant werden können.

Zahnschutz

Schnell ist es passiert: einige Sekunden Unaufmerksamkeit bei Sport und Spiel,
schon wackelt ein Zahn, bricht ab oder wird ganz ausgeschlagen. Was tun?
Durch Unfälle entstehen oft Zahnschäden, die auch mit aufwändigen pro-
thetischen Restaurationen nicht zu 100 Prozent reparierbar sind. Vor allem
die vorderen Zähne und die Lippen erleiden bei Aufprällen, Stürzen, Schlägen
usw. häufig Verletzungen. Für viele Sportarten gibt es deshalb äussere
Schutzvorrichtungen – von Helmen in allen möglichen Ausführungen bis hin
zu Fechtmasken. Für gewisse Freizeit- und Sportaktivitäten empfiehlt sich ein
inwendiger Schutz der Zähne und Kiefer.
Dieser sogenannte Zahnschutz dämpft Schläge und Stösse ab und erfüllt
verschiedene weitere Funktionen: Er schützt die vorderen Zähne bei einem
direkten Stoss, verhindert das Aufbeissen und das Abschlagen von Höckern
der hinteren Zähne im Falle eines Schlags auf das Kinn und isoliert wirksam
die empfindlichen Weichteile wie Zunge oder Lippen. Ein solcher Zahnschutz
muss in jedem Fall die Mundatmung mit geschlossener Zahnreihe, das
Hinunterschlucken des Speichels und das ungehinderte Sprechen erlauben.
Nur ein guter Zahnschutz schützt richtig! Bei den angebotenen Zahnschützen
existieren wesentliche Unterschiede: Die in Sportfachgeschäften verkauften
Standardmodelle sind nicht individuell angepasst und unbequem beim Tragen.
Sie verleihen keinen befriedigenden Schutz. Eine bessere Wirkung wird mit
einem selbstanpassenden Zahnschutz erreicht, der nach Aufweichen in war-
mem Wasser im Mund modellierbar wird. Solche Modelle existieren in verschie-
denen Grössen. Wer auf Nummer sicher gehen will, beschafft sich am besten
ein individuelles Modell, das von uns nach Abdruck der beiden Zahnreihen
angepasst wird. Dieser Modelltyp kann – je nach Zweck, den er zu erfüllen hat
– durch ein Metallband auf der Aussenseite zusätzlich verstärkt werden.
Sprechen Sie mit uns über Ihre Lieblingssportart bzw. Freizeitbeschäftigung
– es gibt auch in Ihrem Fall eine optimale Schutzvorrichtung für Ihre Zähne!
Abgebrochene Zahnstücke bitte in Wasser, ausgeschlagene Zähne in eine Zahnrettungsbox (in Apotheken erhZähneknirschen oder Zähnepressen ist weit verbreitet: Schätzungsweise ein
Fünftel der Bevölkerung ist davon betroffen, meist ohne es zu wissen. Zähne-
knirschen ist in den meisten Fällen bedenkenlos. Je nach Schweregrad kann
das Gebiss aber Schaden nehmen und bei empfindlichen Personen Kopf-,
Kiefer-, oder Nackenschmerzen verursachen. Zähneknirschen, in der Fach-
sprache Bruxismus genannt, ist eine erhöhte Aktivität der Kaumuskulatur,
meist während des Schlafes. Aber auch tagsüber pressen einige Menschen
mit den Zähnen, beispielsweise wenn sie angespannt sind oder sich konzent-
rieren müssen.
Bei starken Zähneknirschen muss der Kiefer einen Druck von bis zu 100
Kilogramm aushalten.
Stress ist die häufigste Ursache Meist ist Stress oder psychische Überbelast-
ung die Ursache für die erhöhte Spannung in der Kaumuskulatur. Im Schlaf
verarbeiten wir Stress und kauen oder «bruxen» unsere täglichen Probleme
durch. In Einzelfällen führt auch die Einnahme von Antidepressiva oder
Substanzen wie Alkohol zu verstärktem Bruxismus.
Die Vorstellung, dass Zähneknirschen durch Kiefer- und Zahnfehlstellungen
oder Erkrankungen des Zahnhalteapparates verursacht wird, ist veraltet und
wissenschaftlich nicht belegt. Sicher ist: Zähneknirschen nützt die Zähne ab
oder verletzt sie gar. Bei starkem Knirschen können die Zähne empfindlich
werden. Ausserdem kann Bruxismus Beschwerden in den Kiefergelenken
und in der Kaumuskulatur verursachen, was sich oft in Gesichts- und Kopf-
schmerzen äussert. Bei empfindlichen Personen können auch Verspannungen
im Nacken- und Schulterbereich auftreten, dies vermutlich aufgrund der
Nervenbahnen, die teilweise parallel die Kau-, Nacken- und Schultermuskeln
aktivieren.
Wir empfehlen unseren zähneknirschenden Patienten oft eine Schiene. Eine
Schienentherapie unterbindet das Knirschen nicht, schützt aber die Zähne und
kann gegen die Schmerzen helfen. So können Betroffene etwas unternehmen,
bevor Zahnschäden entstehen.